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Essig – Gib mir Saures

Essig ist so herrlich erfrischend. Ein Esslöffel Apfelessig am frühen Morgen … nein, weckt sicherlich keine Sorgen. Apfelessig ist ein uraltes Heilmittel und Würzmittel, dass aus unseren Küchen nicht wegzudenken ist, und ein großartiges Gesundheitselexier ist. Spitzenköche schwören auf Säure im Essen – das soll deren Geheimnis sein, so sagt man. Die Traditionelle Medizin weiß das seit Jahrtausenden. In der TCM ist Essig dem Holzelement zugeordnet und darf in nahezu keiner Speise fehlen. Die Säure rundet jedes Gericht geschmacklich wunderbar ab. So ist der Schuss Essig als Abschluss bei Linsengerichten und Gemüsecremesuppen aus der 5-Elementeküche nicht wegzudenken.

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Zucchini – mein Star des Monats August

Jetzt gibt es wunderbar saftiges und knackiges Gemüse frisch aus unseren Gärten.

Zucchini sind ein herrliches Sommergemüse. Sommergemüse ist sehr wasserhältig und nach TCM „yinisierend“, das bedeutet, die Körpersäfte werden gut aufgebaut. Warum ist das wichtig? Weil wir durchs Schwitzen „Säfte“ verlieren, diese sollten aufgefüllt werden. Denk an eine „trockene“ Karotte (roh) und im Vergleich dazu an eine saftige, cremige Zucchinicreme-Suppe. Spürst du, wieviel saftiger und nährender die Suppe ist. So eine Suppe kannst du übrigens auch lauwarm oder kühl löffeln, letzteres bitte langsam löffeln und gut einspeicheln, damit dein Verdauungsapparat nicht „eiskalt“ beleidigt ist.

Ein schnelles Rezept

Wasser mit Zucchini, etwas Frühlingszwiebel aufkochen, 1 Handvoll Sonnenblumenkerne oder Mandeln dazu – 10 – 15 Minuten kochen, mit Paprikapulver, Salz, Pfeffer, frischer Minze würzen – pürieren und abkühlen lassen.

 

Nach TCM sind Zucchini kühlend, sie leiten Hitze und Feuchtigkeit aus und stärken den Funktionskreis Milz und Magen. Diese erfrischende Wirkung ist deshalb günstig bei Bluthochdruck, Verstopfung, Wechseljahrsbeschwerden, Ekzem, Akne und bei Übergewicht. Vorsicht vor zu viel Rohkost an heißen Tagen – besser Antipasti-Gemüse oder Salate aus gegartem Gemüse essen.

Wusstest Du das?

Die wunderschöne gelbe Blüte der Zucchini gilt als Delikatesse, sie wird gern gefüllt verwendet. Ernten sollte man allerdings nur die männliche Blüte, um den Ertrag nicht zu schmälern. Männliche Blüten haben einen dünnen, langen Stiel. Die weiblichen sitzen auf einem Fruchtknoten, der bereits wie ein kleiner Zucchino aussieht.

 

Vom Garten in die Küche

Werden Zucchini und Kürbisse gleichzeitig mit Zierkürbissen gepflanzt, gilt besondere Vorsicht – unerwünschte Kreuzungen können entstehen. Bitte beim Pflanzen unbedingt Abstand halten! Auch beim Einkauf kann man ein ungenießbares Exemplar erwischen. Wenn zu viele spezielle Bitterstoffe, sogenannte Cucurbitacine, gebildet werden, können diese zu Reizungen der Schleimhäute, Übelkeit, Bauchkrämpfen, Durchfall und Erbrechen führen. Und das kann bei empfindlichen Personen fatal enden. Tipp: Vor der Zubereitung immer ein kleines Stück probieren! Schmeckt es sehr bitter, dann gleich die ganze Zucchini bzw. den ganzen Kürbis wegwerfen. Der Gesundheit zuliebe.

Zucchini sind ein besonders dankbares Fruchtgemüse und sehr vielfältig zu verwenden. Beliebte Zubereitungsarten sind Suppen, gefüllte und gegrillte Zucchini sowie geraspelte Zucchini im süßen Schokoladekuchen. Die Zucchini ist eine Unterart des Gartenkürbisses. Daher ist ihre Wirkung sehr ähnlich, doch ist sie besser verdaulich als der Kürbis. Sie wirkt ob ihrer Form bereits wesentlich zierlicher und fragiler als der Kürbis.

Rechtzeitig geerntet sind die länglichen, runden, weißen, gelben, cremegrünen, dunkelgrünen sowie gestreiften Zucchini ein zartes, feines Gemüse. Erntet man zu spät – und die Gärtner unter Euch wissen, dass das schnell gehen kann –, erreichen Zucchini rasch die Größe von Kürbissen und lassen sich wie diese bis weit in den Winter hinein lagern.

 

Rezept: Linsenbolognese mit Zucchininudeln

4 Portionen  

200 g rote Linsen, 2-3 Frühlingszwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 4 Tomaten, 3 Karotten, Salz Pfeffer, 50 g Tomatenmark, 400 ml Wasser, Oregano, Thymian, Salbei, Basilikum sowie 2 mittelgroße Zucchini

Linsen waschen und mit Wasser und Tomatenmark in einem Topf aufkochen. Währenddessen Karotten waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden, dann zu den Linsen geben. Knoblauch schälen, fein hacken, Frühlingszwiebel waschen, putzen und in dünne Ringe schneiden und ebenfalls zugeben. Tomaten waschen, in Würfel schneiden, zu den Linsen geben, mit Oregano, Thymian, Salbei, Basilikum, Pfeffer und Salz abschmecken und 10 Minuten köcheln lassen. Aus den Zucchini mithilfe eines Spiralschneiders Zuchininudeln schneiden und in wenig Salzwasser garziehen lassen. Zucchininudeln mit der Linsenbolognese anrichten und servieren.


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Claudia

Feiertagsspeck vermeiden

Was wäre die Weihnachtszeit ohne festliches Weihnachtsessen, Kekse und Co? Und dann noch die geselligen Zusammentreffen, Silvester, Familienfeiern mit mehrgängigen Menüs und allen Köstlichkeiten dieser Welt? Diese alteingesessenen Traditionen sind Teil unserer Kultur und gehören im Winter einfach dazu. Hier findest du ein paar Tipps, wie du die gröbsten „Sünden“ vermeiden bzw. ausgleichen kannst.

Vanillekipferl & Co – die süße Verführung

Weihnachtsbäckerei ist und bleibt eine Nascherei. So köstlich sie duftet und so vielfältig sie auch am Teller liegt – achte auf die Menge und versuche nicht unkontrolliert den Teller leer zu essen. Genieße Sie das ein oder andere Stück und bevorzuge fettarme Sorten, wie z.B. Lebkuchen, Kokosbusserl, Kletzen- oder Früchtebrot.  Die Summe macht´s. Als Ausgleich kannst du zu den restlichen Mahlzeiten des Tages Obst und Gemüse auswählen oder verzichte nach einem ausgiebigen Nachmittagspunsch mit Keksen auf das Abendessen, dann verträgst du hin und wieder ein paar Kekse ohne Gewichtszunahme. Und bitte ohne schlechtes Gewissen. 

Weihnachten – bekömmlich und doch köstlich

Das weihnachtliche Festmenü besteht traditionell aus üppigen Fleisch- oder Fischspeisen. Denken wir nur an eine knusprig gebratene Weihnachtsgans und einen schönen „fetten“ Karpfen. Wer auf seine Gans oder Ente nicht verzichten will, kann zumindest die fette Haut des Geflügels entfernen und bei den Beilagen wie Rotkraut oder Kohlsprossen dafür kräftig zugreifen. Wer mageres Fleisch bevorzugt ist mit Huhn, Pute, Kalb oder Wild gut beraten.

Denke bei der Gestaltung deines Weihnachtsmenüs unbedingt auch an Fisch. Die Auswahl ist groß: Forelle, Saibling, Zander, Karpfen  aber auch fettreichere Sorten wie Lachs, Makrele oder Hering sind sehr zu empfehlen. Beim Fisch kommt es  auf die Zubereitung an – paniert oder frittiert ist Fisch eine Kalorienbombe und schwer verdaulich. Probiere einmal eine duftige Fischsuppe mit Gewürzen wie Safran oder Sternanis, Fischfilet mit Kräutern und Gewürzen gedünstet oder gebacken in der Folie/im Butterpapier oder klassisch gegrillter Fisch mit Gemüse.

Qualität vor Quantität – mehr Genuss

Genieße die Köstlichkeiten  zu den Feiertagen ganz bewusst und achte auf die Qualität. Klasse statt Masse ist die Devise! Nimm dir Zeit zum Essen und Kauen. So nimmst du die unterschiedlchen Geschmäcker viel intensiver wahr und isst automatisch weniger. Chips, Kekse, Erdnüsse & Co warten meistens schon zum Aperitif. Mit einem Glas Alkohol in der Hand und geselliger Stimmung, wandert dort schnell eine Menge „Knabberzeug“ in den Mund und liefert unnötig viele Kalorien. Warte die richtige Mahlzeit ab, dann kannst du das festliche Essen bewusster genießen – ohne schlechtes Gewissen!

Vorsicht Alkohol

Alkohol macht Appetit und blockiert gemeinerweise die Fettverbrennung, dh. an Tagen wo du Alkohol trinkst wird die über die Nahrung aufgenommene Energie besonders gut verwertet. Außerdem liefert Alkohol selbst zusätzlich nochmals Kalorien, welche dann wieder mühsam eingespart werden müssen. Versuche daher den Alkoholkonsum auf ein Minimum zu beschränken und trinke zwischendurch Leitungswasser. Das erspart auch den Kater am Morgen danach. Greife zu kalorienärmeren Alkoholsorten: Bockbier hat z.B. mehr Kalorien als normales Bier, Schnäpse und Destillate sind kalorienreicher als ein gutes Glas Wein oder Sekt.

Weihnachtsspeck vermeiden ist einfach

Die Weihnachtszeit ist kulinarisch sehr vielseitig und mit geschickter Auswahl kannst du bei vollem Genuss eine unerwünschte Gewichtszunahme vermeiden. Wenn ein opulentes Abendessen am Terminkalender steht, dann kannst du bereits den ganzen Tag dafür Vorsorge treffen. Ein ausgiebiges Frühstück, keine Naschereien zwischendurch und zu Mittag vielleicht nur eine klare Gemüsesuppe oder ein kleines Gemüsegericht mit Reis. So kannst du dich abends guten Gewissens zum Festtagsschmaus begeben.  Am Tag danach hilft ein Obst/Gemüse-Tag, Reis- oder Kartoffeltag, um das Energiegleichgewicht wieder ins Lot zu bringen. Ebenso empfiehlt sich ein ausgiebiger Spaziergang oder Sport, um überschüssige Kalorien abzubauen und den Kreislauf in Schwung zu bringen.

Und vergiss nicht: das ganze Jahr ist entscheidend, richtiges Übergewicht entsteht nicht in den letzten zwei Wochen des Jahres, sondern während der 50 Wochen davor! Niemand wird durch kurzzeitiges, genüssliches Schlemmen an den Weihnachtstagen dick. Ja, durch viel Salz, Alkohol und wenig Bewegung lagert der Körper Wasser ein und das zeigt sich oft gleich mit 2-4 kg mehr auf der Waage. Aber das ist kein reines Körperfett! Mit geschicktem Ausgleich an den Tagen darauf ist das gleich wieder weg.

Viel wichtiger ist eine ausgewogene Ernährung im ganzen Jahr.

Wenn du vielleicht im Hinterkopf schon ein kleines bisschen an deine guten Vorsätze im neuen Jahr denkst, dann habe ich drei Angebote für dich:

GRATIS online Workshop zum Thema „2019 wird mein Jahr“ am 28.12. um 20 Uhr (Dauer 1,5-2 Stunden). Lass uns gemeinsam nach einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr in die Zukunft schauen. Was ist dir wichtig? Wo willst du mehr auf deine Bedürfnisse achten? Was sind deine Ziele?
Anmeldung zum GRATIS Workshop

Am 7. Jänner startet der nächste Durchgang des 12 Wochen online Kurses „einfach essen – leichter leben“ jetzt mit 100,– BONUS zum Sonderpreis von € 298,– . In 12 Wochen begleite ich dich mit Videos, Rezepten und wöchentlichen LIVE Coachings – der perfekte Start ins neue Jahr!

Ab sofort und immer online ist das bewährte 14 Tage Detox-Programm – der ideale Ausgleich zu Keks und üppigen Feiertagsgerichten. Als kleinen Weihnachts-Bonus bekommen alle Bestellungen bis 31.12. Mitternacht mein Buch „Die 14 Tage Detox-Kur“ GRATIS zum Kurs dazu. 

 

 

 

Sport ist Mord, oder doch nicht?

Eigentlich ist es ja ein blödes Sprichwort: Sport ist Mord – ausgesprochen vom ehemaligen englischen Premierminister Winston Churchill. Seine laxe Einstellung zu Sport und Fitness brachte ihm hohen Blutdruck, einen Herzinfarkt, sowie zwei Schlaganfälle ein. Trotzdem wurde er 91 Jahre alt und irgendwie war mir das immer sympathisch. Doch Zeiten ändern sich und auch Menschen können sich ändern. Mit Menschen meine ich diesmal mich – es ist Zeit für einen Seelen-Striptease, mit dem ich Dich/Sie zum Umdenken motivieren möchte.

Meine sehr persönliche Geschichte

Dass Bewegung gesund ist, darüber sind wir uns alle einig. Als Ernährungsberaterin bin ich mir dessen bewusst, aber Sportskanone war ich nie. Obwohl mir gesunde Ernährung wichtig ist und die Verbindung Bewegung und gesunder Körper klar ist, habe ich mir mit Bewegung immer sehr schwergetan. Ausreden hatte ich genug, weil ich als Baby, als Kleinkind und später als junge Erwachsene Hüft-Operationen hatte. Weil mir Orthopäden und Ärzte von Sport immer abgeraten haben, Tennis belastet zu sehr die Hüftgelenke, laufen ist ganz schlimm, das soll ich nicht, das darf ich nicht – das war super bequem – ärztlich verordnete Faulheit, gibt es was besseres?? So war ich in der Volksschule vom Turnunterricht befreit, später durfte ich zumindest ein paar Sachen wie Volleyball spielen, Gymnastik mitmachen, aber Leichtathletik war verboten….. kein Wunder, dass es mir schwer fiel ein vernünftiges Verhältnis zu Sport und Bewegung zu bekommen. Der Gipfel war mein erster Bandscheiben-Vorfall mit 17 Jahren. Supersexy, wenn du im Turnunterricht Gymnastik machst und dann trägt dich die Rettung auf der Bahre raus ins Spital. Nein, Sport ist nix für mich – einzig Schwimmen machte mir Freude und radfahren, ich fahre seit 30 Jahren in Wien großteils mit dem Fahrrad und erledige so meine täglichen Wege und Besorgungen.

Sport und ich – wir waren nie Freunde, und habe ich mir wohl auch deshalb mit dem Gewicht immer schwergetan, weil Bewegung gefehlt hat. Es gab immer wieder Vorstöße mit Fitness-Center, Kieser Training, was hat es mir gebracht – zwei weitere Bandscheibenvorfälle und wiederum der ärztliche/therapeutische Rad – das ist wohl nichts für mich, ich sollte bei spazieren gehen, radfahren und schwimmen bleiben. Aber das ist halt alles zeitaufwändig! Die beruflichen Jahre und vor allem die letzten 15 Jahre mit meiner Selbstständigkeit, meinem eigenen Unternehmen, verbunden mit viel (positiven) Stress waren dem Thema nicht wirklich zuträglich. Und nebenbei – das Gewicht stieg und stieg, nicht gerade die beste Visitenkarte nach außen für Frau Ernährungsberaterin – Wohlfühlgewicht hin oder her, so wohlgefühlt habe ich mich dann beim Schuhbänder zubinden auch nicht mehr.

Das Leben meint es gut mit uns

Letztes Jahr durfte ich meinen 50. Geburtstag feiern und seit Jahren begleitet mich das Thema Wechseljahre in der Ernährungsberatung und bei meiner Lehrtätigkeit. Täglich bin ich mit Frauen ab 40 konfrontiert, die über eine steigende Gewichtszunahme in diesen (Wechsel)Jahren klagen. Neben der ausgewogenen Ernährung mit hoher Nährstoffdichte, sind Bewegungsempfehlungen Basis meiner Arbeit. Genaugenommen aber etwas halbherzig, es war ja nicht authentisch, Bewegungsmuffel der ich war. Dabei ist es für uns Frauen um die 50 herum enorm wichtig, dass wir uns mit Bewegung gutes tun. Warum? Damit wir unsere Muskulatur erhalten, den Aufbau der Muskelmasse fördern, den Stoffwechsel durch sportliche Aktivität ankurbeln, unsere Knochen gut mit Sauerstoff versorgen (Osteoporose-Vorbeugung). So habe ich das täglich mehrmals empfohlen, aber durch die persönliche Arbeitsüberlastung habe ich mir selber nie die Zeit dafür genommen. Aber das Leben schaut auf uns. Und wenn wir uns nicht fühlen oder auf uns hören wollen, dann macht es „tschackbumm“ und konfrontiert uns damit. Bei mir war es eine Sekunde am 10. Jänner 2017 – ich stieg bei eiskaltem Winterwetter zwischen zwei geparkten Autos vom Gehsteig auf die Straße. Es war eisig und „ratsch“ lag ich am Boden und mein linker Arm hing schmerzend und leblos an mir runter. Diagnose im Spital – die Rotatorenmanschette ist gerissen, eine langwierige mühsame Schulterverletzung.  Ja und wenn man dann auf einmal dreimal in der Woche Zeit für Physiotherapie haben muss, dann erkennt man, dass – wie so vieles im Leben alles eine Frage der Priorität ist. Für die Physiotherapie war auf einmal Zeit,  wieso gab es vorher nie Zeit für mich oder für Sport? Das war der Knackpunkt, wo ich erstmals zum Umdenken begann und so gelernt habe, mir mehr Zeit für mich zu nehmen. Und ich bin sehr dankbar, dass es nur die Schulter war und nicht eine Krebserkrankung, ein Herzinfarkt oder sonst was lebensbedrohliches war!!!

Was macht mir Spaß?

Die Empfehlung zur Bewegung lautet ja immer, etwas zu tun, was Spaß macht. So habe ich einiges probiert, vieles auch wieder gelassen und möchte ich Euch einfach mein derzeitiges Fitness-Konzept vorstellen, als Anregung, vielleicht findet ihr da was für Euch und ganz zum Schluss gibt es auch GRATIS Angebote zum Ausprobieren!

Mir war schnell klar, alleine daheim trainieren, turnen etc. – das funktioniert für mich nicht. Ich brauch einen „Antreiber“, einen „Motivator“, schwimmen und radfahren mache gerne, das geht alleine. Radfahren baue ich in den Alltag ein, das ist immer eine gute Strategie, weil kein extra Aufwand. Zum Schwimmen leiste ich mir die Mitgliedschaft beim John Harris in 1050 Wien, das ist bei mir quasi „ums Eck“ – schnelle Erreichbarkeit ist für mich auch ganz wichtig und bei 35 Grad im Sommer in Wien ist es herrlich an einem Arbeitstag schnell eine Stunde in den Pool zu springen und 50 Längen zu schwimmen. Es ist zwar indoor, aber besser als nichts und trotzdem erfrischend. In den Wintermonaten nutze ich die Gruppenkurse mit Qi Gong, Rückengymnastik oder Faszientraining – also mehr die Entspannungssachen.

Was für mich seit einem Jahr wirklich gut funktioniert ist das EMS Training, das ist das Training wo man „unter Strom“ steht. Mehr als ein Jahr bin ich da Drumherum  gekreist. Ich fand das immer etwas seltsam, diesen Anzug anzuziehen und die Studios in den Geschäftslokalen, wo man quasi in der Auslage trainiert, aber mit nur 1 x pro Woche 20 Minuten? Das hat mich angesprochen, aber ich war skeptisch. Dann habe ich ziemlich zeitgleich von mehreren Seiten erfahren, dass auch Physiotherapeuten dieses Training empfehlen, vor allem nach Bandscheiben Verletzungen, und so dachte ich: jetzt gehe ich das mal ausprobieren! Und siehe da, das Konzept hat mich wirklich überzeugt. Vor allem, weil es wirklich effizient ist – ein Termin für ein Training einmal pro Woche, 20 Minuten. Inklusive duschen und umziehen bin ich in einer guten halben Stunde fertig und ich habe wirklich für meinen ganzen Körper etwas getan. Das ist perfekt für gestresste Unternehmerinnen! Und was das Beste ist, in diesen 20 Minuten habe ich einen persönlichen Trainer/Coach, der mich anleitet, die Bewegungsabläufe kontrolliert, ein paar Späße macht – so sind die 20 Minuten wirklich schnell vorbei. Seit fast einem Jahr habe ich bis jetzt keine einzige Woche ausfallen lassen! Ein Vorteil ist auch, dass ich die Termine sehr flexibel von Woche zu Woche planen kann, das entspricht meinem abwechslungsreichen Alltag sehr.

Boxen als Therapie – Leber Qi Stagnation adé

Mit meinem 50. Geburtstag taten sich auch einige andere Lebensthemen auf und ich gönne mir regelmäßige Coaching Unterstützung. Und eines Tages und da gab es dann die Empfehlung, Kampf Sport auszuprobieren. Wer hätte das gedacht, ich nahm einige Probestunden Taekwondo und eine Schnupperstunde in einem Boxstudio. Wenn ihr mir vor einem Jahr gesagt hättet, dass ich in einem Boxstudio lande, ich hätte Euch ausgelacht – aber so ist es. Und wisst ihr was, das ist es jetzt so wirklich geworden. Das erste Mal in meinem Leben gehe ich da richtig mit Freude hin und es macht richtig Spaß!!  Warum macht mir das soviel Spaß? Es ist die Kombi aus auspowern, total kaputt sein, Koordination, Bewegungsabläufe und eben auch, so richtig auf den Sandsack hindreschen – als TCM Therapeutin ist das einfach genial, um die bei uns vorhandene Leber Qi Stagnation abzubauen. Es tut so gut! Durch die Konzentration auf die Bewegungsabläufe kann mein Hirn  so richtig abschalten, ein perfektes Antistress Training und die kurzen Sequenzen von 2-3 Minuten mit dem Sandsack oder Trainingspartner schicken die Leber Qi Stagnation ins Nirwana. Wenn ich da rausgehe, dann habe ich wirklich das Gefühl, was geleistet zu haben, ich bin müde, aber glücklich!

Trainingskleidung und mehr

Inzwischen halte ich es beim Sport wie bei mir in der Küche. Gemüse schneiden braucht ein gescheites Messer, Kochen macht Spaß mit dem richtigen Werkzeug. So ist es auch beim Sport. Ich habe mir ein E-Bike geleistet und ich liebe es. Warum? Weil ich  seit 30 Jahren in Wien mit dem Rad fahre, so auch diese wunderbare Stadt extrem gut kennenlernen durfte und mit dem E-Bike hat sich mein Radius nochmals vergrößert und erweitert. Tagestouren von 50 – 60 km sind ohne weiteres möglich, ich mache jetzt so Sachen, dass ich zB. am Sonntag nach Laxenburg radle, dort ein Eis esse und wieder heimradle – mit dem E-Bike ist der Wienerberg kein Problem. Radfahren ist mir auch lieber als gehen, weil es für meine Hüften schonender ist und wie gesagt, der Radius ist größer und Steigungen bewältigbar.

Was mich in den letzten Monaten zu 2-3 Power Einheiten Sport pro Woche zusätzlich motiviert,  ist meine spezielle Trainingskleidung von Speed Bodystyling.  Die stylishe schwarze Hose ist eine sogenannte Hot Stone Slimwear, weil ganz viele kleine Turmalinsteine eingearbeitet sind – das fördert einerseits durch die Kompression den Blut und Lymphfluss und kurbelt den (Fett)-Stoffwechsel an. Ein spezielles 12 Wochen-Programm mit diversen Lotionen diszipliniert zu regelmäßigem Training. Und ich kann wie in der Ernährungsberatung bestätigen, was man 12 Wochen macht, verändert etwas im Verhalten und ist nachhaltig, dh. das durchführen des Speed Bodystyling Programms hat mir geholfen, den Schweinehund zu überwinden und regelmäßig was zu tun. Mehr über das System findet ihr hier in der Broschüre.

Meine Erfolge und Erkenntnis

Was ist jetzt zusammenfassend zu sagen, nach einem Prozess von einem guten Jahr, der in mir durch die Schulterverletzung in Gang gesetzt wurde? Ich wiege 10 kg weniger und fühle mich um vieles wohler! Sport und Bewegung sind nach und nach ein normaler Bestandteil meines Lebens geworden und ich schaffe es, mir regelmäßig die Zeit dafür zu nehmen. Die Zeit für mich ist weiterhin der Knackpunkt. Ja, so sehr ich meine Kunden liebe, ich dankbar bin für meine spannende und schöne Arbeit…. ich kann sie aber nur gut machen und mit voller Energie für meine Kunden da sein, wenn es mir gut geht – und dafür braucht es auch Zeit für mich! Und ja, manchmal liegen e-mails ein paar Tage, ja, manchmal rufe ich nicht gleich zurück – die Zeit ist sehr schnelllebig geworden und der ein oder andere ist vielleicht verärgert oder irritiert, wenn wir nicht in der Sekunde zur Verfügung stehen. Ich halte es inzwischen aus, weil ich sorge für mich, damit ich konzentriert und kraftvoll für die da sein kann, die das verstehen. Danke, dass ihr geduldig seid!

Ja – und ich weiß, was jetzt kommen wird: das kostet ja Geld! eine Mitgliedschaft im Fitness-Studio, E-Bike so teuer, jaaaa – das stimmt und vielleicht bin ich privilegiert, dass ich es mir leisten kann. Aber wie bei der Zeit, es ist eine Frage der Prioritäten. Ich persönlich brauche keine 30 paar Schuhe, ich habe lieber ein gescheites Fahrrad. Meine Priorität sind hochwertige (Bio)Lebensmittel und jetzt auch mein Fitness-Training, dafür gebe ich Geld aus, das ich woanders einspare. Mein Kleiderschrank z.B. ist voll, in 50 Jahren sammelt sich viel Kleidung an – was soll ich mir da ständig neue kaufen? Bücher kaufe ich keine mehr, es gibt in Wien Bibliotheken und meine Bibliothek „ums Eck“ besorgt mir jedes (Fach)Buch aus der Hauptbibliothek. Filme auf DVD kann ich dort auch ausleihen, das Thema „Besitz“ hinterfrage ich regelmäßig, was kann ich ausborgen? Brauch ich das wirklich? Und ganz zum Schluss der bekannte Satz zum Nachdenken: Wer jetzt kein Geld für seine Gesundheit hat, wird später einmal viel Geld für seine Krankheit brauchen! Damit ist wohl alles gesagt!

Mach mit – kostenlos ausprobieren!

Vermutlich hast du jetzt Lust bekommen? Du willst dich auch bewegen? Gut so, dann such dir gleich was aus – keine Ausreden mehr!

GRATIS Box-Training Fitnessboxen im Citythong, 1050 Wien, Bacherplatz 10

Ich „träume“ davon eine regelmäßige Frauen-Fitness-Box-Runde zusammenzubringen, wo wir gemeinsam trainieren können. Schau dir einfach mal an, ob das was für dich ist – zwei Termine stehen kurzfristig zur Auswahl, einfach hier eintragen

EMS Training KOSTENLOS ausprobieren im Bodystreet Studio 1050 Wien – unter der Angabe von „essenz“ bzw. Claudia Nichterl könnt ihr dort ein GRATIS Training buchen, Trainingskleidung inklusive – einfach mit guter Laune hingehen und testen.

E-Bikes (oder normale Fahrräder) anschauen und ausprobieren beim Fahrradhändler meines Vertrauens – mitico bikes 1050 Wien, Margaretenstraße 107 – dort gibt es auch besten Kaffee und eigenhändig von mir zubereiteten „Kuchen im Glas“ zur Stärkung 😉

Informationen zum Speed Bodystyling System hier online mit online shop – GRATIS Kurzvortrag zur Wirkung und zum Anschauen der Speed Bodystyling Box am Samstag 14. April um 18 Uhr im essen:z kochstudio, 1060 Wien, Brückengasse 4

Gemeinsam wandern mit KNEIPP – raus in die Natur mit netten Menschen! Im Rahmen unseres Kneipp-Vereins organisieren wir auch wunderschöne und lustige Wanderungen – hier die nächsten Termine. Wir freuen uns auch immer über neue Mitglieder! Der Mitgliedsbeitrag in Höhe von € 38,– pro Jahr bringt dir preisliche Vorteile bei allen Veranstaltungen im essen:z kochstudio und zusätzlich gibt es 10 x im Jahr die Kneipp Zeitschrift mit vielen Artikeln zum Thema Gesundheit, Ernährung uvm. Fordere hier ein kostenloses Exemplar der Zeitschrift an. 

Leicht durchs neue Jahr

Wie geht es Ihnen nach den Feiertagen? Oder besser gefragt, was macht der Bauch? Viele von uns haben ausgiebig geschlemmt und genascht. Das kann Magen und Darm schon mal belasten. Höchste Zeit also, den sensiblen Organen etwas Erholung zu gönnen mit ein paar Entlastungstagen. Und wer sich  mit dem Thema Wohlfühl-Gewicht im neuen Jahr auseinander setzen möchte, findet hier auch ein paar Anregungen.

Unsere Verdauung ist ein sehr komplexer Prozess, der Tag und Nacht meist unbemerkt abläuft. Unglaubliche 65 Tonnen Nahrung und 50.000 Liter Flüssigkeiten müssen im Laufe unseres Lebens verarbeitet und verdaut werden. Erst wenn es zwickt und zwackt, nicht so funktioniert, wie es soll, dann nehmen wir die Verdauung  tatsächlich wahr. Damit Sie unbeschwert ins neue Jahr starten können, hier ein paar Tipps und Anleitungen für einen Wohlfühl-Bauch nach den Feiertagen.

Was bitter im Mund….

Radicchio - bitter und erfrischend

Zwischendurch oder auch als Einstieg in eine Ernährungs-Umstellung können Sie einen Bittertag einlegen. Das funktioniert ganz einfach: Essen Sie den ganzen Tag nur Bittersalate und Bittergemüse. Die wichtigsten Lieferanten von Bitterstoffen sind Karfiol, Artischocken, Rucola, Radicchio, Chicorée, Endivie, Grapefruit, Orangen und Zitronen. Bei den Getreidesorten liefern Amaranth, Hirse und Buchweizen Bitterstoffe. Unter den Gewürzen sind es vor allem Kurkuma, Kardamom, Liebstöckel, Rosmarin, Lorbeer und Thymian. Bereiten Sie sich daraus Suppen, Salate oder gedünstetes Gemüse mit Getreide zu. Würzen können Sie mit wenig Salz und Kresse.Dazu trinken Sie über den Tag verteilt einen Liter Bittertee. Besorgen Sie sich aus der Apotheke eine Mischung aus je 15 Angelika- und Enzianwurzel, Löwenzahn, Tausendgüldenkraut, Wermut und je 10 g Fenchelsamen, Melisse und Salbei. Für eine Tasse Tee übergießen Sie 1 EL der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser. Nach fünf Minuten abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Ansonsten über den Tag verteilt 2 l lauwarmes Leitungswasser trinken. Als Unterstützung können Sie zur Mittagsruhe oder abends vor dem Einschlafen einen wohltuenden Leberwickel machen. Bereiten Sie eine heiße Wärmeflasche vor. Legen Sie dann ein feuchtes Handtuch über den rechten Rippenbogen, platzieren Sie darauf die Wärmflasche und decken Sie sie mit einem trockenen Handtuch ab. Liegen Sie ruhig für mindestens 30 Minuten, schließen Sie die Augen und genießen Sie die Wärme, die sich im Bauchraum ausbreitet. Sie dürfen dabei ruhig einschlafen. Widmen Sie sich an diesem Tag völlig Ihrer Entspannung. Lassen Sie alles Laute weg. Versuchen Sie auch auf Ihre Tageszeitung, auf Radio und Fernsehen zu verzichten.

Gemüse – bunt und vielfältig
Basensuppe mit Kartoffeln und Gemüse

Die vielen Sorten an Gemüse können als „Medizin aus der Küche“ angesehen werden. Gemüse liefert vor allem Vitamine, Mineralstoffe und durch den hohen Faseranteil auch Ballaststoffe, die die Verdauung regulieren. Der hohe Mineralstoff- und Vitamingehalt macht Gemüse basisch, somit ist ein Gemüsetag von der Wirkung entsäuernd und entschlackend. Besonders wertvoll sind die vom Gemüse mitgelieferten sekundären Pflanzeninhaltsstoffe. Sie haben im Gegensatz zu den Hauptnährstoffen keine nährende, sondern eine schützende Funktion. Auch wenn sie nicht lebensnotwendig sind, bereichern sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe durch ihre Farbgebung und ihr Aroma unsere Nahrungswelt. Bei einem Mangel werden wir mit der Zeit anfälliger für chronische Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Störungen, wahrscheinlich auch für Krebs. Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe gelten inzwischen als „Vitamine des 21. Jahrhunderts“. Bisher bekannt sind etwa 30 000 verschiedene Stoffe, wovon sich ca. 10 000 in für den Menschen verwertbaren Nahrungsmitteln befinden (Obst, Gemüse, Getreide, Kräuter, Nüsse, Samen). Obst und Gemüse sollte möglichst häufig mit der Schale verzehrt werden, denn die sekundären Pflanzenstoffe befinden sich wegen ihrer Schutzwirkung überwiegend in den Randschichten der Pflanze sowie in den äußeren Blättern.

Der Ablauf eines Gemüsetages ist eigentlich recht einfach. Sie können bis zu 1,5 kg Gemüse essen, idealerweise aufgeteilt auf drei Mahlzeiten. Besonders bekömmlich sind Gemüsesuppen oder gedünstetes Gemüse mit Kräutern und wenig Salz.

Hier ein Rezept für eine Basen-Gemüse-Suppe: 2 l Wasser, 1,5 kg Gemüse, am besten kräftig schmeckende Gemüsesorten auswählen, z. B. Fenchel, Petersilwurzeln, Stangensellerie, Knollensellerie, Karotten, Kartoffeln. Bei guter Verträglichkeit können auch Spargel, Knoblauch, Lauch oder Zwiebeln verwendet werden.

Gemüse waschen, schälen, so klein wie möglich schneiden und in einem Topf mit kaltem Wasser aufsetzen. Wenig Salz zufügen und die Suppe 40 Minuten bei mittlerer Hitze ziehen lassen. Sie sollte nicht wallend aufkochen. Die Suppe über den Tag verteilt – mit frischen gehackten Kräutern bestreut – essen.

Getreidevielfalt

Getreide – Erfrischung für die Körperzellen

Alle Körner und Vollkornprodukte sind generell sehr gesund. Sie liefern Energie und viele Nährstoffe, die diese Energie den Zellen zugänglich machen. Vollkornprodukte geben ihre Energie aufgrund des Ballaststoffgehalts langsam ab, sorgen deshalb für eine gute Sättigung und verhindern Heißhungerattacken. Zu beachten ist bei Getreide aber die unterschiedliche Wirkung auf den Säure-Basen-Haushalt. Der Gehalt an Mineralstoffen (vor allem die basischen Kaliumsalze) ist für die Basenbildung verantwortlich. Auch aus diesem Grund ist Vollkorngetreide zu bevorzugen. Es enthält wesentlich mehr Mineralien als Weißmehlprodukte. In der herkömmlichen Ernährung wird heute Mehl fast immer mit Weizenmehl gleichgesetzt. Weizen wurde in den letzten Jahrzehnten aufgrund der großen Nachfrage zu immer mehr Hochleistung gezüchtet, wodurch auch der Glutengehalt im Laufe der Jahre anstieg, was letztendlich viele Menschen, die eine Weizenunverträglichkeit ausgebildet haben, spüren. Unsere Ernährung sollte deshalb vielfältiger sein und auch die anderen Getreide wie Dinkel, Kamut, Hafer, Hirse, Quinoa, Amaranth, Buchweizen, Reis oder Gerste sollten daher vermehrt in die tägliche Ernährung eingebaut werden. Diese Getreide sollten auch die Basis für den Getreidetag sein. Hier die wichtigsten Punkte für den Ablauf eines Getreidetages:

– Entscheiden Sie sich für eine Getreidesorte (z. B. Gerste, Basmatireis, Hirse, Buchweizen).

– Essen Sie 3-mal täglich dieses gekochte Getreide (ca. 150 g Trockengewicht) mit gedünstetem Gemüse (so viel Sie möchten) oder Obst (maximal 500 g). Getreide können Sie gut für 2–3 Tage vorkochen, Gemüse oder Obst bitte immer frisch zubereiten!

– Geben Sie jeweils 1 Esslöffel kalt gepresstes Öl (z. B. Rapsöl, Leinöl, Olivenöl, Sesamöl, Kürbiskernöl) dazu.

– Würzen Sie mit frischen Kräutern, Gewürzen, Kresse oder Sprossen.

Mehr über die Heilwirkung der einzelnen Getreidesorten finden Sie in diesem Blog unter http://www.essenz.at/blog/getreide-geballte-kraft-im-kleinen-korn/

Kartoffeltag – nährend und entwässernd

Kartoffeltage sind sehr bekannt zur Entschlackung. Aufgrund der weichen Konsistenz und des leicht süßlichen, nährenden Geschmacks fällt ein Entschlackungstag mit Kartoffeln oft leichter als nur mit Gemüse. Vom Inhalt her bestehen Kartoffeln zu 78 % aus Wasser, weshalb sie auch – entgegen aller Behauptungen, sie seien Dickmacher – mit 70 kcal auf 100 g sehr kalorienarm sind. Aber Kartoffeln haben noch andere Vorzüge: Sie wirken basisch und gleichen damit chronische Übersäuerung aus. Der Vitamin-C-Anteil von Kartoffeln ist ebenfalls sehr hoch, daher auch die Bezeichnung „Zitrone des Nordens“. Unter den Mineralstoffen ist der hohe Kaliumgehalt hervorzuheben. Ihm ist die entwässernde Wirkung zu verdanken. Der Natriumgehalt hingegen ist sehr gering, weshalb Kartoffeln fixer Bestandteil jeder Schonkost sind. Auch einige sekundäre Pflanzenstoffe sind in den Knollen zu finden. Sie bekämpfen Bakterien, Viren und Pilze, senken den Cholesterinspiegel, wirken gegen Entzündungen, beeinflussen den Blutzuckerspiegel und die Immunreaktionen positiv.

Die einfachste Variante zur Durchführung eines Kartoffeltags ist der Verzehr von maximal 1,5 kg Kartoffeln, aufgeteilt auf drei Mahlzeiten. Hier ein paar Tipps für die Zubereitung:

– Kartoffeln mit Schale kochen, dann schälen und mit etwas Salz, Kräutern und Muskatnuss genießen.

– Geschälte Kartoffeln in wenig Salzwasser mit Kümmel kochen oder im Dampfgarer dünsten.

– Kartoffeln mit Schale kochen, dann schälen, in Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit Rosmarin und wenig Salz würzen und im Backofen bei 180 °C 25 Minuten knusprig backen.

– Kartoffeln mit Schale kochen, dann schälen und mit dem Kartoffelstampfer oder einer Gabel zu einem Püree zerdrücken, mit Salz, Muskat und Kräutern würzen.

– Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und mit Gemüsebrühe zu einer Suppe kochen.

Kartoffeln können aber auch gut mit gedünstetem Gemüse kombiniert werden. Hier noch ein paar Infos zur Zubereitung von Kartoffeln:

Sie können die Schale von Kartoffeln mit der rauen Seite eines Küchenschwamms grob unter fließendem Wasser abreiben. Die schonendste Zubereitung ist Dämpfen mit Schale, da so die Vitamine und Mineralstoffe am besten erhalten bleiben. Idealerweise essen Sie biologische Kartoffeln mit Schale, denn dann essen Sie auch alle gesundheitlich positiven Stoffe mit, die direkt unter der Schale sitzen. Da Kartoffeln zur Familie der Nachtschattengewächse, zu denen auch die Tomate, der Paprika oder Melanzani zählen, können sie giftiges Solanin enthalten, ein Inhaltsstoff, der sich bei den Kartoffeln in den grün gefärbten Stellen konzentriert. Diese sollten Sie großzügig wegschneiden.

Sie können von den Vorschlägen entweder jeweils einen Tag auswählen oder auch mehrere Tage hintereinander machen, z.B. 3 Kartoffeltage. Die maximale Dauer sollte 7 – 10 Tage nicht überschreiten, dann wird es Zeit wieder mehr Eiweiß in Ihre Ernährung zu integrieren, damit Ihre Muskeln kräftig bleiben. Genießen Sie „Ihren Tag“ und schreiben Sie mir dann Ihre Erfahrungen.

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